Mit Dank von “schwarzer-kaffee.net“
Heise online hat eine interessante Meldung über Facebook veröffentlich. Das soziale Netzwerk will seine Benutzer anscheinend zum Thema Sicherheit sensibilisieren. An sich finde ich das ja gut, wenngleich ich dort kein Konto habe und auch nicht haben werde aber das ist ein anderes Thema…
Die Meldung beginnt jedenfalls mit:
Facebook will seine Nutzer dazu bringen, die per Voreinstellung laxen Sicherheits-Einstellungen zum Kontenschutz zu überdenken.
Warum werden dann die Kontoeinstellungen nicht gleich “per default” etwas restriktiver und sicherer gesetzt?
Morgen soll laut Microsoft Win 10 für die breite Masse zum Download angeboten werden, bzw. man wird benachrichtigt wann man den Download anstoßen kann. Dies geschieht mit dem Assistenten für Win 10, der vor einiger Zeit mit einem Update auf der Festplatte gelandet ist. Besagter Assistent prüft vorab die technischen Voraussetzungen und Kompatibilität der Hardware. So wie es scheint ist er sich seiner Sache aber doch nicht ganz sicher…
Heute wurde auf dem Test,- und Versuchsserver bei meinem Praktikum Debian 8.0 (Jessie) installiert.
Unter anderem weil ich schleche Erfahrungen bei dem Update von 7.8 auf Version 8.0 gemacht habe wurde eine komplette Neuinstallation einem Upgrade vorgezogen. Somit bleibt auch der nötige Lerneffekt nicht auf der Strecke und man bleibt in Übung.
Minimalinstallation mit NetInst ohne grafische Oberfläche. Bis auf SSH-Server (vorerst) keine zusätzlichen Pakete. Die Installation ging schnell und ohne Komplikationen von statten.
Nachdem ich eine statische IP vergeben habe wurde Monitor und Tastatur abgesteckt, weil ich die weitergehende Konfiguration mit putty über´s Netwerk machen wollte. Damit war ich wohl leider etwas voreilig. Ich wurde brav nach dem Login-User gefragt, aber eine Anmeldung als root scheiterte permanent mit einem “Access denied”. Um sicherzugehen daß ich mich nicht doch vertippt habe wurde die Prozedur mehrmals wiederholt. Zum Glück war noch kein Fail2ban installiert und keine Jails dafür definiert. 😉
Kurzum, es blieb bei dem “Access denied”.
Ganz dunkel konnte ich mich erinnern über Debian Jessie und SSH vor langer Zeit mal was gelesen zu haben. Eine kurze Recherche bestätigte meine aufkeimende Vermutung. Der root-Login über SSH ist bei 8.0 aus Gründen der Sicherheit per Default deaktiviert.
Monitor und Tastatur wieder angesteckt, ein kurzes nano /etc/ssh/sshd_config und nach der Zeile “PermitRootLogin” suchen. Einfach ein “yes” hinter die Zeile schreiben, speichern und mit /etc/init.d/ssh restart den Dienst neu starten. Diesmal blieb Monitor und Tastatur zur Sicherheit noch angesteckt, war aber nicht mehr nötig. Ein Anmelden als root hat mit dieser Änderung von einem entfernten Rechner funktioniert. Da dies wie schon geschrieben ein reiner Test,- und Versuchsserver und nur im lokalen Netz erreichbar ist, habe ich mit dieser Änderung kein schlechtes Gewissen.
Herr Maaßen und Herr de Maizière streiten auf einer Pressekonferenz ernsthaft die nachweisbare NSA.Spionagetätigkeit ab und schließen sich somit der Ansicht von Generalbundesanwalt Range an.
Quelle: Tilo Jung, https://www.youtube.com/watch?v=ADJBpG5Tbyo
Zeitversetzt wird aber eine erfolgreiche Zusammenarbeit des BND und der NSA mit dem XKeyscore genannten Programm bestätigt.
ZITAT:
Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen hat gegenüber der Bild am Sonntag inzwischen bestätigt, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz “eine von der NSA zur Verfügung gestellte Software” nutzt. Derzeit teste man die Software aber nur und setze sie nicht für die Arbeit des Verfassungschutzes ein. Eine “millionenfache monatliche Weitergabe von Daten aus Deutschland an die NSA” gebe es laut Maaßen nicht, einzelne personenbezogene Datensätze seien aber übermittelt worden.
Quelle: heise online
Es wird eben immer nur soviel zugegeben, was bereits öffentlich bewiesen worden ist…