Reverse Proxy von Synology

Ich nutze ja meine Synology DS415+ auch zur Synchronisierung meiner Kontakte. Dies geschieht mit dem eigenständigen Paket CardDAV und über benutzerdefinierte Ports. Ich hatte hierfür den Port 2030 auserkoren.
Die Synchronisation der Kontakte über Tablet, Handy als auch Thunderbird erfolgte immer völlig problemlos und ohne Komplikationen. Eigentlich ein idealer Zustand an dem es nichts zu Verbessern gäbe…
aber natürlich….nach ein paar Monaten hat es mich doch gewurmt warum hierfür ein extra Port geöffnet werden muß. Port 443 für SSL/TLS ist ja sowieso schon für die Homepage im Router geöffnet. Da liegt es doch nahe auf diesen zu setzen. An dieser Stelle kommt der relativ neue Reverse Proxy von Synology zum Einsatz. Er erlaubt eingehende Anfragen auf einem bestimmten Port an ein anderes Gerät oder interne Ports weiterzuleiten. Hierfür wird im oberen Bereiches des Bildes (Quelle) eine Subdomain in Form von beispielsweise “dav.domain.de” erstellt, und unten (Ziel) muß definiert werden was damit passieren soll.   

In meinem Falle werden also Anfragen an die Subdomain “dav.domain.de auf Port 443 nach “localhost” an Port 2030 weitergeleitet. Der Eintrag mit welchem die Clients dann gefüttert werden, lautet:
https://dav.domain.de/addressbooks/users/username/addressbook/“, wobei ihr “username” durch euren User auf der NAS ergänzen ersetzen müsst. Mit diesen und weiteren Maßnahmen wie z. B. auch vHost über Port 443, Kalender auf Port 443 und so weiter habe ich den ausufernden Port-Zoo auf ein mir verträgliches Maß reduzieren können. Ganz mit fremden Loorbeeren will ich mich aber auch nicht schmücken – ein Bekannter aus dem Forum von Synology hat mir hierbei die nötige Unterstützung gegeben. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön.    


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