Monitoring fürs LAN

Durch die fortschreitende Technik sind virtuelle Maschinen (VM) auf diversen Hosts mittlerweile keine Seltenheit mehr und auch vermehrt in “privaten” Netzwerken anzutreffen. So auch bei mir. Unter anderem ein Nextcloud unter Debian, Windows Server 2016, OpenMediaVault sowie Win7 Ultimate und Win10 Pro. Hinzu gesellen sich natürlich noch die physischen Gerätschaften welche sich im Laufe der Zeit so ansammeln. Um so mehr wünscht man sich einen zentralen Punkt wo sich diverse Statusinformationen über die Geräte/VMs vereinen, anstatt sich auf jedem Gerät einzeln anmelden zu müssen.

Bei Tests mit Observium bin ich nie richtig glücklich geworden. Der “Workflow” wollte sich damit einfach nicht einstellen. Die Platzhirsche Nagios oder Icinga erschienen mir als reiner Overkill. Nach weiteren Tests bin ich nun von LibreNMS recht angetan welches schon ein paar Tage hier seine Dienste verrichtet. Bei der Installation habe ich mich an https://docs.librenms.org/#Installation/Installation-Ubuntu-1604-Apache/ gehalten. Mit der Anleitung sollte es keine Probleme geben. Einzig das Paket “curl” muß u. U. noch manuell auf dem Unterbau nachinstalliert werden. Das wird in der Anleitung nämlich nicht erwähnt. Die Installation dauert etwa 30 Minuten. Danach ist das WebIF über die lokale IP erreichbar. Schnell noch ein paar Geräte hinzugefügt, bisschen gewartet und schon sollten die ersten Graphen generiert werden.

Man könnte das ganze natürlich noch maximieren, indem man Dienste der Hosts mit aufnimmt, SNMPv3 verwendet, umfangreiche Regeln für die Alarmierung schreibt aber das geht nicht “so schnell nebenbei”. Für mich ist es ein Kompromiß zwischen schnellen Ergebnissen und vernüftigem Monitoring ohne Tage oder Wochen dafür investieren zu müssen. LibreNMS selbst läuft in einer VM auf der DS415+ und ist mit einem Kern und 512 MB RAM äußerst genügsam.

 

             


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